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SAF-Forschung07:17 Uhr Im Abgasstrahl der A350-900

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SAF-Forschung07:17 Uhr   Im Abgasstrahl der A350-900

HAMBURG – Airbus, Rolls-Royce, Neste und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchen mit Messungen im Einsatz erstmals die Emissionen, die bei der Verbrennung von 100 Prozent nachhaltigem Kerosin entstehen. Es ist nicht die erste Messung dieser Art – aber die umfangreichste.

Das DLR schickt seine Falcon 20E wieder in den Abgasstrahl eines Verkehrsjets, das zweite Mal nach 2015. Damals war der DLR-eigene Airbus A320 ATRA vorausgeflogen, angetrieben von einer Mischung aus bis zu 48 Prozent alternativem Treibstoff und herkömmlichen Jet-A1.

Diesmal ist alles eine Nummer größer: Die Falcon folgt einer A350-900, die 100 Prozent nachhaltigen Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF) getankt hat.

Im Projekt ECLIF3 (Emission and Climate Impact of Alternative Fuels) wollen Airbus, Rolls-Royce, der SAF-Hersteller Neste und das DLR herausfinden, wie sich reiner HEFA-Kraftstoff (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) auf die Emissionen und die Flugzeugleistung auswirkt. Aktuell ist SAF für Mischungen mit Kerosin von bis zu 50 Prozent zugelassen.

Laut Airbus-Chef Guillaume Faury kommen heute aber praktisch nur Beimischungen von unter zwei Prozent zum Einsatz.

Das Copyright zu diesem Artikel liegt ausschließlich bei aero.de. Den gesamten Artikel lesen Sie hier: >>> aero.de

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